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Nachdem wir die Funktionsweise der Interpretation auf der Seite 1r durch die Stufen Rohtext, Interpretation und Erklärung gezeigt haben, werden wir von nun an, um den Umfang zu beschränken, den Rohtext ganz weglassen.

Ab dieser Seite finden Sie die Interpretation in brauner Schrift als geschlossenen Textkörper und daran anschließend in schwarzer Schrift alle Erläuterungen zur jeweiligen Seite.

 

Die Pflanze

Die abgebildete Pflanze wurde schon von Petersen[1] als Tollkirsche, Atropa Belladonna, identifiziert, die in Europa und Kleinasien wächst. Den Gattungsnamen Atropa trägt die Tollkirsche wegen ihrer Giftigkeit nach der griechischen Schicksalsgöttin Atropos, die den Lebensfaden durchschneidet. Den Beinamen Belladonna verdankt die Tollkirsche den italienischen Damen, die den Pflanzensaft mit dem Ziel der Pupillenvergrößerung in ihre Augen träufelten.

Die 0,5 -1,50 m hohe Staude blüht von Juni bis August. Die Farbe der Beeren wechselt direkt von grün zu schwarz, sie sind niemals rot. Die Beeren sitzen in einem fünfzipfeligen Kelch. Die ganze Pflanze beinhaltet Tropanalkaloide. Atropa Belladonna ruft Erregungszustände her und wurde deshalb schon in der Antike als Rauschmittel verwendet. Im Mittelalter war sie Bestandteil der so genannten Flugsalben. Medizinisch wird der Wirkstoff Atropin noch heute in der Augenheilkunde zur Pupillenerweiterung und unter anderem zur Behandlung von Erkrankungen der Atemwege eingesetzt.

Der Stamm der abgebildeten Pflanze teilt sich auf mittlerer Höhe in drei Äste, aus denen direkt goldene und grüne Blätter wachsen. Markierung eines grünen Blattes mit einer 5 (eventuell später als Hilfe hinzugefügt?). Die Pflanze hat eine Wurzeldecke, an deren Rand sich Krallen befinden.

Interpretation:

Auffallend an der Pflanze ist die starke Wurzeldecke mit Krallen. Die Krallen deuten auf das Zeichen für Wurzel hin.

Die Verwendung der Tollkirsche für Flugsalben zeigt an, dass sie für einen für einen anderen Bewusstseinszustand steht. Interessant ist der Gegensatz zwischen dem Zustand des Fliegens, den die Tollkirsche beim Menschen durch Einnahme hervorruft und den Halt gebenden Wurzeln. Fliegen wird dadurch charakterisiert, dass das fliegende Wesen keinen körperlichen Kontakt zum Boden hat. Folglich liegt der Verdacht nahe, dass uns das Bild mitteilen möchte, es geht in diesem Buch um Bewusstseinszustände, die etwas mit fliegen zu tun haben, doch Wurzeln  als Halt gebende, Nahrung spendende Komponente eine wichtige Rolle in diesem Prozess haben. 

Auf einem grünen Blatt steht eine 5. Diese 5 kann sowohl ein Hinweis auf den Menschen sein wie auch auf die Quinta Essentia sein, das fünfte Element, das als feinstofflicher Körper die 4 Elemente (Erde, Feuer, Wasser, Luft) durchzieht. Im Hinduismus in Indien gibt es 5 Elemente, nämlich zusätzlich den Äther. Ziel der Alchimisten ist das Herstellen der Quinta Essentia. Mittelpunkt für die Alchimie als Wissenschaft vom Leben ist der Mensch, er ist das Abbild der Welt, eine kleine Welt im Weltall, der Mikrokosmos im Makrokosmos. Hinter allen Erkenntnissen, allem Wissen steht immer der Mensch, stets ist er Subjekt, dem objektivierten Ich gegenüber ebenso, wie allen anderen Objekten.

Die Blüte oben auf der Pflanze greift die Grafik von Seite 1r für die 3 Ebenen wieder auf und bildet das Kronenchakra ab.

 

Absatz 1

Der Text geht in seinen Zeilen jeweils auf der anderen Seite der Pflanze weiter, was man sehr gut an der Anzahl und dem Umbruch der Zeilen erkennen kann. Die Art, wie der Text die Pflanze umschließt, deutet darauf hin, dass zunächst die Zeichnung entstand und dann der Text hinzugefügt wurde.

Der einfache Aufstieg steht vor Transformation mit nachfolgender Vollkommenheit nach der Basisebene (1).

Das Wissen um den einfachen Aufstieg ist notwendig, um nach (zeitlich) bzw. über (räumlich) der Basisebene Transformation und Vollkommenheit zu erreichen.

Die Basisebene steht vor Vollkommenheit mit nachfolgender Transformation, welcher der Beginn des Aufstiegs über drei Ebenen ist (2).

Das Bewusstsein über die Funktion und Aufgabe der Basisebene ist Voraussetzung, dass sie durchlässig, zu einem Tor wird. Mit der Transformation, welche die Wurzeln nach dem Passieren des Tores, nach der Vollkommenheit der Basisebene, erfahren, beginnt der Aufstieg über drei Ebenen, also auch von der ersten Ebene.

Ziel ist der mit seinen Wurzeln verbundene Mensch (3).

Diese Aussage wiederholt sich durch das ganze Manuskript. Sie ist eine der Kernaussagen. In der nächsten Sinneineinheit kommt sie als Teil vor. Hier wird der neumenartige Charakter deutlich.

Ziel ist der mit seinen Wurzeln verbundene Mensch, der vor dem Aufstieg durch das Tor des Herzens steht. Dieser Aufstieg steht wiederum vor der Verbindung der Basisebene mit der Wurzel, die mit Vollkommenheit verbunden ist (4).

Das Bewusstsein darüber, was ein mit seinen Wurzeln verbundener Mensch bedeutet, ermöglicht erst den Aufstieg durch das Tor des Herzens. Das Bewusstsein über diesen ist wiederum notwendig, um die Wurzel mit der Basisebene zu verbinden. Die notwendigen Bewusstseinsprozesse werden auf diese Weise so geordnet, dass ein gerichteter Aufstiegsprozess (der Kundalini, der Wurzeln) möglich wird.

Die Basisebene ist verbunden mit dem Beginn des Aufstiegs von der ersten Ebene (5).

Hier wird der Zusammenhang zwischen Basisebene und Aufstieg von der ersten Ebene verdeutlicht.

Der Aufstieg über zwei Ebenen durch die Basisebene steht vor dem Beginn, der mit dem Aufstieg von der ersten Ebene zur Vollkommenheit verbunden ist (6).

Auch hier wird vorgegeben, welcher Bewusstseinsprozess stattgefunden haben muss, damit der Aufstieg von der ersten Ebene zur (darüber befindlichen) Vollkommenheit stattfinden kann.

Der Anfang steht vor dem über die erste Ebene aufsteigenden Menschen (7).

Der Anfang steht vor allem. Dieses wird im Manuskript immer wieder betont. Das Bewusstsein über den Anfang steht vor jedem Handeln (den Kundalini-Prozess betreffend).

In Sinneinheit 6 ist sehr schön zu beobachten, wie sich das Zeichen von Sinneinheit 5 „Aufstieg von der Ebene“ über ein Zwischenstadium in das Zeichen des aufgestiegenen Menschen in Sinneinheit 7 verwandelt.

 

Vollkommenheit steht vor dem Aufstieg durch das Tor des Herzens, der verbunden ist mit zwei Wurzeln, die mit Vollkommenheit verbunden sind (1).

Das Bewusstsein über das Tor, welches für Durchlässigkeit zu einer neuen Ebene steht, ist Voraussetzung, um Kundalini durchfließen zu lassen. In dieser Sinneinheit ist es das Tor des Herzens.

Die Basisebene ist der Beginn des Aufstiegs von der ersten Ebene (2). Ziel ist der Aufstieg von der 1. Ebene (3). Das Ziel ist die Basisebene, die vor Vollkommenheit steht (4). Transformation steht vor dem Ziel der Basisebene (5).

Das Bewusstsein über das Wesen von Transformation ist Voraussetzung, um das Ziel der Basisebene zu formulieren.

Der geistig erwachte Mensch steht vor dem Ziel des einfachen Aufstiegs: Transformation mit nachfolgender Vollkommenheit (6).

Das geistige Erwachen des Menschen ist Voraussetzung für das Erkennen des Ziels des einfachen Aufstiegs. Nur wenn der Mensch geistig erwacht ist, kann er Transformation und Vollkommenheit als Ziel erkennen.

Das Ziel ist der einfache Aufstieg, dessen Ziel Transformation ist, die der Anfang ist, der verbunden ist mit dem Aufstieg von der ersten Ebene (7). Die Basisebene ist verbunden mit dem Ziel Transformation, auf die Vollkommenheit folgt (8).

 

Ziel von Transformation ist der einfache Aufstieg durch die Basisebene der verbunden ist mit Vollkommenheit (1).

Ist die Basisebene durchlässig, zum Tor geworden, so bedeutet dies, dass sie mit Vollkommenheit verbunden ist.

Ziel des einfachen Aufstiegs durch die Basisebene ist die auf ihn folgende Vollkommenheit (2).

Hier wird ganz deutlich, wie wichtig die Durchlässigkeit der Ebenen ist.

Das Aufsteigen von der Basisebene steht vor Vollkommenheit (3).

Doch um diese Durchlässigkeit (Vollkommenheit) erkennen zu können, ist es notwendig, zu wissen, was oberhalb des Tores passiert. (Hier das Aufsteigen von der Basisebene). Jeder Vorgang wird genau eingeordnet und kann so gerichtet ausgeführt werden.

Vollkommenheit steht vor dem einfachen Aufstieg. Dieser steht vor dem Aufsteigen von der Basisebene, das verbunden mit zwei Wurzeln, die mit Vollkommenheit verbunden sind (4). Der Aufstieg durch die Basisebene durch das Tor des Herzens steht vor Vollkommenheit (5). Ziel des einfachen Aufstiegs ist der Aufstieg durch das Tor des Herzens, welcher vor dem Ziel der Basisebene, Transformation, auf die Vollkommenheit folgt, steht (6). Transformation ist der Beginn des mit seinen Wurzeln verbundenen Menschen (7).

Diese letzte Aussage kommt im Manuskript sehr häufig vor.

 

Ziel der Transformation ist der mit seinen Wurzeln verbundene Mensch (1).

Auch diese Aussage kommt sehr häufig vor. Wenn man sie im Zusammenhang mit der vorigen Sinneinheit (3. Zeile, 7. Sinneinheit) betracht, so wird deutlich, dass der Vorgang der Transformation der Anfang ist von dem, was sein Zielzustand (der mit seinen Wurzeln verbundene Mensch) ist. So wird verständlich, warum es in einigen Sinneinheiten unmöglich, a und o voneinander zu unterscheiden, da die Autoren sie zusammengefasst haben. Siehe auch Zeile 9 Sinneinheit 2.

Das Ziel der Basisebene ist der einfache Aufstieg, der vor dem Ziel der Wurzel steht (2).

Um der Wurzel die Richtung vorzugeben, ist es notwendig, das Ziel der Basisebene zu kennen.

Transformation ist der Anfang des Aufstiegs von der 2. Ebene (3).

Transformation ist der Anfang des Aufstiegs von jeder Ebene, in diesem Fall von der zweiten.

Transformation ist der Beginn des über die erste Ebene aufsteigenden Menschen (4).

Hier wird deutlich, dass der Transformationsprozess den gesamten Menschen betrifft.

Der Aufstieg der Wurzel ist verbunden mit dem Ziel, die Basisebene mit der Wurzel zu verbinden, was vor Vollkommenheit steht (5).

Der Aufstieg der Wurzel bekommt seine Ausrichtung durch das Ziel, die Wurzel mit der Basisebene zu verbinden.

Die Basisebene ist verbunden mit dem Ziel einfacher Aufstieg, dessen Ziel Transformation ist, auf die Vollkommenheit folgt(6).

 

Absatz 2

 

Das Ziel des Aufstiegs über zwei Ebenen durch das Tor des Herzens steht vor dem Ziel des Aufstiegs durch das Tor des Herzens, Vollkommenheit (1).

Hier findet eine genaue Feinabstimmung des Aufstiegs um den Bereich des Herzens statt. Das Bewusstsein über das Ziel des umfassenderen Prozesses (über zwei Ebenen durch das Tor des Herzens) ist Voraussetzung für das Ziel des Teilprozesses (durch das Tor des Herzens).

Ziel der Basisebene ist der geistig erwachte Mensch (2).

Die Aufgabe der Basisebene ist die geistige Erweckung des Menschen.

Transformation ist der Anfang des Aufstiegs von der 2. Ebene (3). Der Aufstieg über zwei Ebenen durch die Basisebene durch das Tor des Herzens ist verbunden mit dem Beginn des mit seinen Wurzeln verbundenen Menschen (4). Transformation ist der Beginn des Aufstiegs von der 1. Ebene (5). Nach der Basisebene folgt für die Wurzel Vollkommenheit (6). Ziel des Aufstiegs durch das Tor des Herzens ist Transformation auf die Vollkommenheit folgt (7). Das Ziel ist der Aufstieg durch das Tor des Herzens, dessen Ziel der Beginn des Aufstiegs über drei Ebenen ist (8).

Hier wird deutlich, dass auch der Aufstieg durch das Tor des Herzens ein Teilprozess ist, der ein weiteres Ziel hat, hier den Aufstieg über drei Ebenen.

Das Ziel über der Basisebene steht vor dem Ziel von Vollkommenheit über der Basisebene, die vor Vollkommenheit steht (9).

Das Bewusstsein über das Ziel, das sich oberhalb der Basisebene befindet, z.B. Aufstieg durch das Tor des Herzens oder Aufstieg über 3 Ebenen, steht vor der Wahrnehmung des Ziels von Vollkommenheit.

 

Ziel der Basisebene ist der einfache Aufstieg, der vor Vollkommenheit steht (1). Ziel der Basisebene ist der mit seinen Wurzeln verbundene Mensch (2). Ziel des  Aufstiegs durch die Basisebene durch das Tor des Herzens ist der mit seinen Wurzeln verbundene Mensch (3). Ziel des Aufsteigens von der Basisebene ist der mit seinen Wurzeln verbundene Mensch (4). Das Ziel ist der einfache Aufstieg, welcher der Beginn des mit seinen Wurzeln verbundenen Menschen ist (5). Ziel von Transformation ist der mit seinen Wurzeln verbundene Mensch, der vor der Verbindung der Basisebene mit der Wurzel steht, die wiederum vor Vollkommenheit steht (6).

Es wird deutlich, dass alle Aufstiege von der Basisebene das gleiche Ziel haben, nämlich den Menschen mit seinen Wurzeln zu verbinden.

Das Ziel der Basisebene steht vor dem Ziel von Transformation (7). Ziel des mit seinen Wurzeln verbundenen Menschen ist der mit seinen Wurzeln verbundene Mensch (8).

Diese Aussage kann aus zwei Perspektiven betrachtet werden:

1. Sie appelliert an den Menschen, der mit seinen Wurzeln verbunden ist, weiter an seiner Entwicklung zu arbeiten.

2. Sie ist eine Aussage über den Menschen im Zusammenhang mit anderen Menschen.

Die Basisebene steht vor Vollkommenheit (9). Der Aufstieg durch die Basisebene durch das Tor des Herzens steht vor Vollkommenheit (10).

 

Das Herz ist verbunden mit dem Ziel (Tor des Herzens) (1).

Zum ersten Mal tritt hier das Zeichen für das Tor des Herzens auf:

Auf späteren Seiten kann man das Dreieck als Herz wieder finden.

Ziel ist der mit seinen Wurzeln verbundene Mensch (2). Ziel der Basisebene ist der Aufstieg von drei Wurzeln, wovon zwei miteinander verbunden sind (3). Die Basisebene steht vor dem Ziel der Wurzel, dem mit seinen Wurzeln verbundenen Menschen (4).

Immer wieder wird darauf hingewiesen, wie wichtig das Bewusstsein über die Basisebene ist.

Ziel der Transformation ist der mit seinen Wurzeln verbundene Mensch (5). Der Aufstieg durch die Basisebene durch das Tor des Herzens ist verbunden mit der Wurzel, die mit Vollkommenheit verbunden ist (6). Vollkommenheit steht vor dem Ziel des einfachen Aufstiegs, dem mit seinen Wurzeln verbundenen Menschen (7). Ziel der Transformation ist der mit seinen Wurzeln verbundene Mensch (8). Das Ziel von Transformation ist der geistig erwachte Mensch, der das Ziel hat: (9). Vollkommenheit, die vor dem einfachen Aufstieg steht, dessen Ziel der geistig erwachte Mensch ist  (10). Ziel der Transformation ist der mit seinen Wurzeln verbundene Mensch (11). Ziel der Basisebene ist Transformation, auf die Vollkommenheit folgt (12).

 

Ziel ist der einfache Aufstieg, dessen Ziel der mit seinen Wurzeln verbundene Mensch ist. Dieser steht vor dem Ziel oberhalb der Basisebene, das verbunden ist mit dem Ziel: der mit seinen Wurzeln verbundene Mensch (1). Ziel des einfachen Aufstiegs ist der mit seinen Wurzeln verbundene Mensch (2). Der einfache Aufstieg steht vor der Verbindung der Wurzel mit der Basisebene und deren Verbindung mit Vollkommenheit (3). Ziel der Basisebene ist der mit seinen Wurzeln verbundene Mensch (4). Der einfache Aufstieg steht vor Vollkommenheit (5). Ziel der Basisebene ist der mit seinen Wurzeln verbundene Mensch (6). Ziel des Aufstiegs durch die Basisebene durch das Tor des Herzens ist der mit seinen Wurzeln verbundene Mensch (7). Ziel der Basisebene ist Transformation, auf die Vollkommenheit folgt (8). Ziel der Basisebene ist der mit seinen Wurzeln verbundene Mensch (9). Transformation ist der Anfang des Aufstiegs über 3 Ebenen (10).

 

Ziel des Aufsteigens von der Basisebene ist der Aufstieg von der 1. Ebene (1).

Hier findet wieder eine ganz feine Abstufung statt.

In der zweiten Sinneinheit sind als 3. Zeichen a und o gemischt dargestellt:

1. Das Ziel ist der einfache Aufstieg, dessen Ziel der mit seinen Wurzeln verbundene Mensch ist.

2. Der einfache Aufstieg ist der Beginn des mit seinen Wurzeln verbundenen Menschen (2).

Die Basisebene ist verbunden mit dem Ziel, der mit seinen Wurzeln verbundene Mensch (3). Ziel der Transformation ist der mit seinen Wurzeln verbundene Mensch (4). Der einfache Aufstieg steht vor Vollkommenheit (5). Transformation ist der Anfang des Aufstiegs von der 1. Ebene (6). Das Aufsteigen von der Basisebene ist verbunden mit dem Ziel: der mit seinen Wurzeln verbundene Mensch (7). Transformation steht vor dem Ziel der Basisebene, dem Aufstieg von der ersten Ebene (8). Das Ziel ist der Aufstieg durch das Tor des Herzens, der vor der Verbindung der Basisebene mit dem Ziel steht (9).

Das Bewusstsein über den Aufstieg durch das Tor des Herzens ist Voraussetzung, die Basisebene mit dem Ziel zu verbinden. Die Wichtigkeit der Aspekte von Ausrichtung und Verbindung werden hier deutlich.

Transformation ist der Beginn des Aufstiegs von der ersten Ebene (10). Ziel des Aufstiegs von der ersten zur zweiten Ebene ist Transformation, auf die Vollkommenheit folgt (11).

Hier wird der Prozess, der in Sinneinheit 10 beschrieben wird, fortgesetzt. Der aufstieg von der ersten zur zweiten Ebene wird hier mit einem leicht abgewandelten Zeichen dargestellt, das piktografisch aber dieselbe Aussage hat:

Wir stellen es daher in der zuvor verwendeten Form dar:

 

Der Aufstieg durch das Tor des Herzens steht vor dem Beginn der Verbindung des Ziels mit dem Aufstieg von der 1. Ebene (1). Ziel der Basisebene ist der Aufstieg durch das Tor des Herzens, der vor der Basisebene steht, nach der die Wurzel mit der Vollkommenheit verbunden ist (2). Transformation ist der Beginn des mit seinen Wurzeln verbundenen Menschen (3). Ziel der Basisebene ist Transformation, auf die Vollkommenheit folgt (4). Der Aufstieg der Wurzel steht vor dem Ziel der Basisebene, Transformation mit nachfolgender Vollkommenheit (5). Ziel des Aufstiegs aus der Wurzel über zwei Ebenen durch das Tor des Herzens ist der mit seinen Wurzeln verbundene Mensch (6).

In Sinneinheit 6 erscheint zum ersten Mal das Zeichen für den Aufstieg über 2 Ebenen durch das Tor des Herzens von der Wurzel ausgehend:

Dieses Zeichen wird in der davor liegenden Sinneinheit 5 definiert und gibt die Hauptaussage der Pflanze wieder: die Betonung der Verbindung zu den eigenen Wurzeln beim Aufstieg.

Aufgabe (Ziel) des Menschen ist, sich mit seinen 2 Wurzeln (Vater und Mutter) zu verbinden. Dieses erfolgt durch den Aufstieg der Kundalini vom Wurzelchakra durch das Herzchakra.

Ziel der Basisebene ist Transformation die der Beginn des Aufstiegs von der ersten Ebene ist (7).

Diese Sinneinheit bezeichnet genau, um welche Ebene es auf dieser Seite geht: um die erste Ebene. 

 

Zusammenfassung des Seiteninhalts

Die Aufgabe des Wurzelchakras (der Basisebene) ist, den Menschen mit seinen Wurzeln zu verbinden. Dieses geschieht durch die Wahrnehmung der Wurzeln und ihrem Anheben durch das Wurzelchakra, welches dadurch zur Basisebene wird. Doch Verbindung geschieht durch Liebe. Dafür muss die Wurzel durch das Herzchakra gehoben werden und transformiert durch die Basisebene zurückkehren. Nun ist der Mensch mit seinen Wurzeln in Liebe verbunden. Die Wahrnehmung seiner Wurzeln hat sich verändert. Sehr gut lässt sich dieser Aufstiegsvorgang an SE 6 in Zeile 10 erkennen. Aus der Wurzel wird ein Stängel, der aufsteigt zum Tor des Herzens und umkehrt.

Auf dieser Seite werden die Ziele des Wurzelchakras beschrieben und die Prozesse die zur Erreichung dieser Ziel stattfinden.

Dieses geschieht durch einen aufsteigenden Prozess, in dem die Wurzeln hochgehoben werden. Da sich gleichzeitig der Bewusstseinszustand wandelt, ist eine ausgerichtete Durchführung notwendig, die jederzeit Orientierung ermöglicht. Bevor irgendein Prozess gestartet werden kann, muss sich der Mensch über den umfassenden Prozess und die Teilprozesse bewusst zu sein. Der umfassende Prozess ist der Aufstieg über drei Ebenen, Chakren (Basis-, Herz- und Kronenebene). Ein Teilprozess ist z.B. der Aufstieg durch die Basisebene durch das Tor des Herzens. Er umfasst wiederum Teilprozesse, wie den Aufstieg durch das Tor des Herzens oder den Aufstieg von der ersten Ebene. Auf dieser Seite wird überwiegend die Basisebene (das Wurzelchakra) genau beschrieben, bezüglich ihrer Aufgaben und  Ziele und die Prozesse, die von ihr und um sie herum stattfinden können und ihre Verbindung untereinander.

WEITER


[1] Siehe "Mythos", Fußnoten 5 und 6

Die Vorlagen für alle Abbildungen des Manuskripts MS408 stammen von der "Beinecke Rare Book and Manuscript Library, Yale University, USA".